VB-Vertrag

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Stand 21.11.2006

 

 

 

 

 

Zwischen ______________________________________________

als Auftraggeber (Titel, Vorname, Nachname) (Geburtsdatum)

ausgewiesen durch Personalausweis Nr.: __________________________

und Herrn Dipl.-Psych. Jörg-Michael Sohn als Auftragnehmer

wird folgender

B E R A T U N G S V E R T R A G

geschlossen:

 

1. Inhalt der Beratung

Die verkehrspsychologische Beratung nach § 4 Abs. 9 StVG dient dem Ziel, Kraftfahrern, die wegen Ordnungswidrigkeiten und/oder Verkehrsstraftaten aufgefallen sind, über die Ursachen der Verkehrsauffälligkeiten aufzuklären und Wege zu einem angemesseneren Verhalten im Straßenverkehr aufzuzeigen. Sie erfolgt im Rahmen von drei oder vier Einzelgesprächen mit einer Gesamtdauer von vier Zeitstunden, einschließlich einer Stunde Vor- und Nachbereitung.

Die Beratung soll dazu anregen, die eigene Einstellung zum Straßenverkehr und zum verkehrssicheren Verhalten zu überprüfen und gegebenenfalls zu verändern. Dies setzt eine gründliche Auseinandersetzung mit den persönlichen Bedingungen von Verkehrsauffälligkeiten voraus (Nachdenken über das eigene Verhalten, Umgang mit Zeitdruck, Risikoeinschätzung, Gefühle im Straßenverkehr, usw.).

Die Einzelgespräche können bei Bedarf durch eine Fahrprobe/Fahrverhaltensbeobachtung ergänzt werden. Die Kosten hierfür sind vom Auftraggeber zu tragen. Die Fahrprobe/Fahrverhaltensbeobachtung ist nicht Gegenstand dieses Vertrages.

Die verkehrspsychologische Beratung ist als Dienstleistung umfassend und in sich abgeschlossen. Sie kann jedoch darüber hinaus Empfehlungen für weiterführende Maßnahmen mit dem Ziel der Verhaltens- und Einstellungsänderung beinhalten.

Der nach Vorlage der Teilnahmebescheinigung vorgesehene Abzug von zwei Punkten im Verkehrszentralregister liegt im Aufgabenbereich der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde. Für die Umsetzung übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.

2. Qualitätssicherung

Der Verkehrspsychologische Berater verfügt über eine Anerkennung nach § 71 FeV und führt seine Tätigkeit als Berater im Rahmen des von der Sektion Verkehrspsychologie des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) anerkannten Qualitätssicherungssystems durch.

3. Schweigepflicht

Der Verkehrspsychologische Berater ist verpflichtet, alle zum persönlichen Lebensbereich des Auftraggebers gehörenden Informationen absolut vertraulich zu behandeln (§ 203 StGB). Auch das Ergebnis der Beratung ist nur für den Auftraggeber bestimmt und darf vom Berater nicht an Dritte weitergeleitet werden. Für die Weitergabe der Teilnahmebescheinigung an die Fahrerlaubnisbehörde ist der Auftraggeber selbst verantwortlich.

Der Auftraggeber erklärt sein Einverständnis, dass die vorgesehene Beratungsdokumentation (vgl. § 71 Absatz 2 FeV) zum Zweck der wissenschaftlichen Bewertung der Maßnahme anonymisiert an die Sektion Verkehrspsychologie im BDP weitergeleitet und zur Qualitätskontrolle offengelegt werden darf.

4. Teilnahmebedingungen

Vor der ersten Sitzung legt der Auftraggeber einen aktuellen Auszug aus dem Verkehrszentralregister über alle eingetragenen Auffälligkeiten vor. Zur Erreichung des Beratungszieles ist die Mitwirkung eine wesentliche Voraussetzung. Der Auftraggeber verpflichtet sich daher

  • pünktlich zu allen Sitzungen zu erscheinen,

  • an ihnen mitzuwirken,

  • nicht unter dem Einfluß von Alkohol oder Drogen zu erscheinen (es gilt die 0,0-Regel),

  • vereinbarte zusätzliche Aufgaben zu erfüllen.

  • Die Teilnahmebescheinigung wird dem Auftraggeber in der letzten Sitzung ausgehändigt, wenn die hier genannten Teilnahmebedingungen erfüllt wurden und er das vereinbarte Entgelt in Höhe von 300,-- € (inkl. 16% MWSt = 41,37 €) für die verkehrspsychologische Beratung entrichtet hat. Dieser Betrages ist in der 1. Sitzung fällig. Nimmt der Auftraggeber einen Termin nicht wahr oder sagt ihn später als 48 Stunden vor Beginn ab, ist eine Ausfallgebühr in Höhe von 75,-- € (inkl. 16% MWSt) fällig. Die Beratung kann vorzeitig abgebrochen werden, wenn eine der oben genannten Bedingungen nicht erfüllt wurde.

    5. Besonderheiten

    Sofern der Auftraggeber die deutsche Sprache nur unzureichend beherrscht, kann die Anwesenheit eines Dolmetschers auf Kosten des Auftraggebers verlangt werden.

    Hamburg/Kiel, den ............

     

     

    _______________________________ __________________________________

    (Dipl.-Psych. Sohn, Reg.-Nr. 812023) (Auftraggeber/in)

    webkopf_neu.gif (4394 Byte)Senden Sie e-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website bitte an: Sohn@vpp.de, Letzte Bearbeitung: 21.11.2006 11:49:10
    Copyright © 2006 Verkehrspsychologische Praxis Dipl.-Psych. Jörg-Michael Sohn, Saarlandstr. 6 a, 22303 Hamburg, Tel.: 040-56008008. Stand: 21. November 2006